ARCHE IntensivKinder: Zuhause für dauerbeatmete Kinder

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Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
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Verwendungszweck: ARCHE IntensivKinder

Virtueller Besuch - wenn Oma und Opa nicht vorbeikommen können

In der ARCHE IntensivKinder können bis zu 20 beatmete und intensivpflegebedürftige ehemalige Frühgeborene, Säuglinge und Kinder liebevoll und kompetent versorgt werden. Auf drei intensivmedizinisch hochgerüsteten Stationen kümmern sich speziell qualifizierte Kinder-/Krankenpflegefachkräfte und ein Pädiatrieteam rund um die Uhr um die kleinen Patienten. Therapeuten und Pädagogen stellen eine engmaschige und bedarfgerechte Förderung sicher. Durch ihr ganzheitliches Konzept aus medizinischer, therapeutischer und pädagogischer Versorgung ist die ARCHE IntensivKinder ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum, das hohe Standards in der außerklinischen pädiatrischen Intensivpflege setzt.

Für die Eltern bedeutet das häufig einen langen Anfahrtsweg zur ARCHE, was regelmäßige Besuche trotz den vorhandenen Elternappartements schwierig macht. Nicht nur in Zeiten von Corona ist der Zugang für Besucher auf den Stationen aus hygienischen und medi-zinischen Gründen ohnehin stark beschränkt, um die beatmeten und tracheotomierten Säuglinge und Kinder nicht zu gefährden. Deshalb soll nun ein „Babywatch“-System angeschafft werden, über welches Familien ihr Kind virtuell besuchen können. „Es ist schön für die Angehörigen, wenn sie mit Hilfe des Babywatch-Systems ihre Kinder auf unseren Stationen virtuell besuchen können. Gerade für Eltern, die aufgrund der familiären Situation oder einer langen Anfahrt nicht so oft zu Besuch kommen können, ist es wichtig, trotzdem die Bindung zu ihrem Kind aufrechtzuerhalten. Auch Großeltern, Geschwister und andere Angehörige können so auf einen Besuch in der ARCHE ‚mitgenommen‘ werden, was sonst nicht so einfach möglich ist“, berichtet Sabine Vaihinger, Mitgründerin der ARCHE und des Fördervereins.