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Erandika: Junge Frau in Sri Lanka

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD

Verwendungszweck: Erandika

Spenden seit 2009
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Singhalesisches Frau benötigt dauerhaft Herzmedikamente

Die heute 28-jährige Erandika hat, seit sie ein Kleinkind ist, einen schweren Herzfehler. Schon als Säugling ist sie operiert worden, was ihr das Leben gerettet hat. Doch seitdem ist Erandika dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Seit 2009 übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker ihre Arzneimittelkosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.

Erandika und ihre Familie leben in Sri Lanka in ärmlichen Verhältnissen und können sich die lebensnotwendigen Medikamente nicht leisten. Bis zum Arzt ist sie stundenlang unterwegs und niemand kann ihr genau sagen, wie es gesundheitlich mit ihr weitergeht. Nachfragen beim Arzt oder in Kliniken sind in Sri Lanka eher unüblich – der Arzt behandelt und bespricht sein Vorgehen nicht mit den Patienten oder der Familie. So sind wichtige Fragen offen: Wie lange hält die künstliche Herzklappe? Stimmt die Aussage, dass sie nie Kinder bekommen darf? Zahnärzte möchten sie wegen der blutverdünnenden Arzneimittel nicht behandeln.

Das Leben der jungen Frau ist von Unfällen und Rückschlägen gekennzeichnet. Seit einigen Wochen hat sie neurologische Ausfälle. Manchmal hängt plötzlich ihr Mundwinkel, was sich aber wieder erholt, dann sieht sie hin und wieder auf einmal schlecht. Leider reagieren die Ärzte in Sri Lanka nicht wie in Deutschland. Es wurde nur ein EKG geschrieben und nichts weiter unternommen. Sie wiegt nur noch  33 Kilogramm. 

Das betrifft auch Erandika und ihre Familie.
Es kam vor, dass Erandika  ihre Medikamente nicht mehr regelmäßig nehmen konnte, weil Warfarin nicht immer lieferbar ist. Wir konnten sie schon aus Deutschland versorgen.
Auch die Fahrt zu den Untersuchungen ist nicht einfach, denn Busse fahren nicht zuverlässig. Einen Führerschein darf sie erst machen, sobald sie mindestens 40 Kilogramm wiegt – ein schier unerreichbares Ziel. Nach außen hin macht sie einen glücklichen Eindruck, aber ihr gesundheitlicher Zustand setzt ihr zu, das merkt man ihr auch an.
Sie arbeitet stundenweise bei einem Zahnarzt, was ihr große Freude bereitet. Dafür bekommt sie einen Lohn von  25 Euro im Monat.

Unsere gemeinsame Unterstützung durch das Hilfswerk sichert Erandikas Zukunft – und hilft ihr auch derzeit, die schwierigen Monate zu meistern.